Schwerpunkt Phytotherapie

Die Heilkraft der Natur

Immer mehr Menschen wünschen sich eine sanfte Medizin verbunden mit ganzheitlicher Beratung. Pflanzen und Kräuter erobern deshalb als Heilmittel medizinisch zunehmend Terrain. Zugleich soll die Therapie aber nachweislich wirken und sich von entfernt verwandten Verfahren wie der Homöopathie abgrenzen. Genau hier setzt unser Angebot an.

Eine Sammlung von Kräutern, Kapseln und braunen Glasflaschen auf einem rustikalen Holztisch, umgeben von frischen Pflanzen und einem hölzernen Löffel.

Gekonntes Zusammenspiel

Um ein Höchstmaß an Beratungskompetenz rund um pflanzliche Arzneimittel einbringen zu können, bedarf es nicht nur eines qualifizierten Apotheken-Teams mit fundiertem Know-how in den Bereichen Phytotherapie, Toxikologie, experimentelle Phar­makologie, Biometrie und pharmazeutische Biologie, sondern auch eines gut vernetzten Expertenpools aus entsprechend qualifizierten Ärzten und Heilpraktikern.

Vertrauen ist gut. Kontrolle besser:

Denn eine der wichtigsten Aufgaben besteht u. a. auch darin, wissenschaftliches Material zu erwünschten oder potenziell unerwünschten Wir­kungen pflanzlicher Drogen zusammen zu tragen und dann zum Wohle des Patienten auszuwerten: angelehnt an die offiziellen Empfehlungen für die Thera­pierichtung Phytotherapie des Bun­desinstitutes für Arzneimittel und Medi­zinprodukte (BfArM).

Pflanzenpower im Fokus der Forschung

Mehr als 20.000 Pflanzenarten – Blätter, Blüten, Hölzer, Hülsen, ganze Pflanzen, ebenso wie Früchte, Knospen, Rin­den, Samen, Stängel, Wurzeln, Wur­zelstücke, Zweigspitzen und Zwiebeln – können zu therapeutischen Mitteln werden. Nicht isoliert, sondern als Stoffteile und Stoffgemisch einer Pflanze entfalten sie wertvolle Synergie-Effekte im Körper.

Gut Ding will Weile haben …

Die positive Wirkung ist zurückzuführen auf den Ersatz von feh­lenden Stoffen, die Steigerung bestimmter Funktionen sowie antibakterielle oder antivirale Einflüsse. An ihre Grenzen stoßen Phytotherapeu­tika jedoch oft in der Akut- und Notfallmedi­zin sowie bei schweren Erkrankungen, weshalb wir sie nur unterstützend empfehlen. Bei eher behutsamen und langsamem Wirkungseintritt zeichnen sie sich durch ihre zumeist sehr gute Verträglichkeit aus. Die Geduld wird belohnt!